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Konzept

Konzept „ BSG Sportzentrum 2020“


Ausgangslage:

Am 28.07.1960 wurde der Fußballverein Betriebssportgemeinschaft ( BSG ) Himolla Taufkirchen e.V. mit dem Ziel, dem Breitensport in Taufkirchen neuen Auftrieb zu verleihen, gegründet. Dabei löste sich die Fußballabteilung aus dem TSV 1893 Taufkirchen heraus und nahm die Neugründung als Betriebssportgemeinschaft vor.

Zum 01.08.1960 wurde eine Mannschaft beim Bayerischen Fußballverband in München zum Punkt-spielbetrieb in der B-Klasse des Kreises Erding angemeldet. Zu diesem Zeitpunkt verfügte der Verein über kein eigenes Vereinsgelände. Von 1960 – 1970 war das Sportgelände des TSV 1893 Taufkirchen die Heimat der BSG. Im Jahr 1967 wurde am ehemaligen Firmengelände der Firma Himolla Polstermöbel GmbH mit einem Kostenaufwand von 70.000,00 DM ein Hartplatz ( Rote Erde ) erstellt um hier bei schlechten Witterungsbedingungen das Training durchführen zu können.

10 Jahre später, am 19. Mai 1977 konnte die BSG Himolla Taufkirchen nach 4-jähriger Planungs- und Bauphase die Einweihung des vereinseigenen Sportzentrums im Ortsteil Hilpolding feiern. Auf einem Erbpachtgrundstück der Gemeinde Taufkirchen, die dieses kostenfrei zur Verfügung stellt, wurden damals 2 Spiel- und Trainingsplätze samt Flutlichtanlage, eine Zuschauertribüne und ein Vereinsheim errichtet. Die Gesamtkosten beliefen sich damals auf 626.000,00 DM.

Da der Verein stetig wuchs musste das Vereinsheim, die Sportplätze und das gesamte Vereinsgelände auf den heutigen Stand weiter ausgebaut werden. Im Moment verfügt der Verein über ein Betriebs-gebäude mit insgesamt rund 1.000 m³, 4 große Spiel- und Trainingsplätze, 1 Kleinspiel- und Trainingsfeld, eine überdachte Sitzplatztribüne sowie eine Stehplatztribüne. 2 Plätze sind komplett und das Kleinspielfeld ist zur Hälfte mit einer Flutlichtanlage ausgestattet.

Im Jahr 1994 entschied sich der Namensgeber und Hauptsponsor, die Firma Himolla Polstermöbel GmbH, die finanzielle Unterstützung für den Verein einzustellen. Ab diesem Zeitpunkt kam es für den Verein sportlich als auch finanziell zu schweren Veränderungen und zur Namensänderung auf BSG Taufkirchen e.V.

Die deutlich geringeren finanziellen Ressourcen schnürten die Handlungsfähigkeit des Vereins stark ein. Bis in etwa zum Jahr 2006 musste der Verein den Großteil seiner Einnahmen zur Deckung der, nach dem Ausstieg des Hauptsponsors verbliebenen, großen wirtschaftlichen Lücken, zum Erhalt des Vereinsbetriebs und zur Tilgung von Altschulden aufbringen. An größere Renovierungs- und Sanierungsarbeiten am Vereinsgelände war hier nicht zu denken.

Im Jahr 2007 kamen im Verein die ersten Gedanken auf, das Vereinsheim umfassend zu sanieren bzw. zu erneuern, da dieses bereits damals weder energetisch noch betriebswirtschaftlich auf aktuellen Stand war. Zum 50-jährigen Vereinsjubiläum lag ein genehmigter Bauplan, zum Neubau eines Ersatzvereinsheims vor. Nach Einholung von Angeboten, wurde der Neubau aber aufgrund der enormen Kosten von ca. 800.000,00 Euro, verworfen.

5 Jahre und viele unzählige Besprechungen später, liegt nun ein vom Landratsamt genehmigter Umbau- und Erweiterungsplan für das Vereinsheim vor. Die hierfür veranschlagten Kosten von rund 600.000,00 Euro ( incl. Errichtung einer kompletten Flutlichtanlage auf Spielfeld 5 ) können vom Verein bewältigt und finanziert werden und liegen unter den im Jahr 2008 in der Jahreshauptver- sammlung beschlossenen max. Kostenrahmen von 640.000,00 Euro.


Lage:

Das BSG-Sportzentrum liegt im Ortsteil Hilpolding, direkt zwischen der Vils und dem Vils-Flutkanal. An der Ostseite des Vereinsgeländes grenzt das Sportgelände des Reit- und Fahrvereins Taufkirchen e.V. an. Das Ortszentrum von Taufkirchen liegt ca. 5 Gehminuten westlich der Sportanlage.


Ziel:

Taufkirchen (Vils) ist in den vergangenen Jahren stetig kontinuierlich gewachsen. Diese Entwicklung wird in den nächsten Jahren sicherlich weiter anhalten. Die Folge daraus ist, dass immer mehr sport-begeisterte Jugendliche und Erwachsene bei unserem Verein aktiv sein werden. Damit der aktuelle als auch der zukünftige Spiel- und Trainingsbetrieb problemlos aufrecht erhalten werden kann, ist eine grundlegende Ertüchtigung des BSG Sportzentrums zwingend und möglichst bald erforderlich.

Zudem wollen wir unseren Vereinsmitgliedern aber auch Sportkameraden aus anderen Vereinen wieder ein funktionelles und zeitgemäßes Vereinsheim zur Verfügung stellen. Die gestiegene Anzahl an Mannschaften aber auch die Tatsache, dass mittlerweile auch Damen- und Mädchenmannschaf-ten am Spiel- und Trainingsbetrieb teilnehmen, macht neben der Sanierung auch eine Erweiterung des Gebäudes unumgänglich.

Ein wichtiges Ziel ist es uns auch, die Energie- und Betriebskosten soweit als möglich zu reduzieren. So kommen wir unserer ökologischen Verantwortung nach und können zudem erhebliche Kosten-einsparungen realisieren.

Neben dem Vereinsheim müssen auch Teile des Vereinsgeländes an sich erweitert bzw. ertüchtigt werden. Im Frühjahr und Herbst kommt es immer wieder zu Engpässen bei der Nutzung der Trainingsplätze, da nicht alle Plätze mit einer Flutlichtanlage ausgestattet sind. Aus diesem Grund muss auch der Trainingsplatz 5 um eine Flutlichtanlage erweitert werden. Aufgrund der Lage unseres Vereinsgeländes im Überschwemmungsbereich des Vils-Flutkanals kommt es in regelmäßigen Ab-ständen immer wieder zu Wasserschäden am Hauptspielfeld und am Kassenhäuschen. Deshalb wurde im Jahr 2015 mit dem Bau einer Hochwasserschutzmauer begonnen, welche mittlerweile zu gut 1/3 abgeschlossen werden konnte. Um endgültig vom Hochwasser verschont zu bleiben, muss diese baldmöglichst fertiggestellt werden.


Ziel ist es , dass unser Sportzentrum zum 60-jährigen Vereinsjubiläum im Kalenderjahr 2020 im neuen Glanz erstrahlt und alle Baumaßnahmen fertiggestellt sind.


Bauliches und ökologisches Konzept für das Vereinsheim:

Im Verein wurde lange diskutiert, ob das bestehende Vereinsheim saniert und erweitert oder ein kompletter Neubau errichtet werden soll. Daraufhin wurden für die beiden Varianten Kostenkal-kulationen erstellt. Die Sanierung mit Erweiterung ist demnach die deutlich günstigere Variante, wobei diese nur Sinn macht, wenn die Bausubstanz des Vereinsheims noch gut ist. Die mit der Untersuchung der Bausubstanz beauftragten Experten kamen zum Ergebnis, dass diese noch gut und somit erhaltenswert ist.

Mit der Bauplanung und der Erstellung einer fundierten Kostenplanung wurden das Planungsbüro Anton Zuhr sowie das Architektenbüro Anger & Groh beauftragt. Das zuletzt genannte Unternehmen wir unseren Verein auch bei der Ausschreibung, der Vergabe der Gewerke und bei Fragen und Problemen während der Bauphase unterstützen.

Wichtig sind uns auch die Betriebskosten nach der Fertigstellung des Vereinsheims und die ökolo-gische Nachhaltigkeit der Baumaßnahme. Aus diesem Grund wurde von uns ein Energieberater beauftragt um ein Energiekonzept für das Vereinsheim zu erstellen, die hierfür anfallenden Baukosten zu ermitteln und die Kosten für den späteren, laufenden Unterhalt transparent zu machen. Über den Bayerischen Landessportverband wurde von uns zudem ein Klima-Check ( Nr.108-006 ) in Auftrag gegeben und durchgeführt. Die im Klima-Check dargestellten konkreten Maßnahmen zur Verringerung des Energie- und Wasserverbrauchs werden im Rahmen der Sanierung/Erweiterung berücksichtigt und versucht umzusetzen.

Für eine möglichst reibungslose Planungsphase aber vor allem auch zur Koordination während der Bauphase wurde von der Vorstandschaft ein Bauausschuss gegründet. Diesem gehören derzeit folgende Personen an:

Schlossnikl Franz (Vorstand), Balzarek Markus (2.Vorstand), Kobus Roland (Kassier), Bart Stefan (Jugendleiter), Schediwy Ferdinand (Sportlicher Leiter), Dirschl Alfons, Fertl Anton, Scholz Herbert, Pyrkosch Robert, Schöberl Alois, Weinhold Christian, Nieder Benjamin, Nieder Max, Ecker Wolfgang, Unterreitmeier Thomas, Benedyzcak Volker, Fischer Mike, Lux Stephan, Attensberger Georg, Fürmetz Michael.


Konzept zur Erhaltung und Pflege:

Die Erhaltung und Pflege des gesamten Vereinsgeländes liegt grundsätzlich im Verantwortungs-bereich der Vorstandschaft des Vereins.

Um größere Erhaltungsarbeiten und die Einberufung von Arbeitsdiensten für die Vereinsmitglieder (mind. 2 x p.a.) kümmert sich der Vereinsausschuss.

Großer Verlass ist hier auch auf unseren Bürgermeister, die Gemeindeverwaltung Taufkirchen (Vils) und dem gemeindeeigenen Bauhof, die unseren Verein immer wieder äußerst unbürokratisch und unkompliziert in verschiedenster Art und Weise unterstützen.


Nutzungskonzept:

Die Plätze des Vereinsgeländes und das Betriebsgebäude werden zum Training und für den Spielbetrieb überwiegend vom Verein selbst genutzt. In regelmäßigen Abständen wird das Vereinsgelände aber auch von anderen Vereinen, Gruppierungen und Institutionen (z.B. Polizei, Feuerwehr, Schulen, etc.) genutzt.


Angaben zum Vereinsheimbau:

- Baubeginn November 2016
- Fertigstellung Kabinentrakt Juni/Juli 2017
- Gesamtfertigstellung Dezember 2017
- Baukosten 600.000,00 Euro


09.11.2016

Flughafen München
Spedition Fürmetz
Radl Center Stöckl
Weinhold GmbH
VR-Bank Taufkirchen-Dorfen eG
Sparkasse
Kratzer - Getränke, Wein- und Spirituosenfachhandel
Günther Fiedler Meister für Kachelofenbau
Computer Bitzer
Deuschl Busunternehmen e.K.
RORO Fenster+Türen
Energie Südbayern
Uhlsport
Der Taufkirchner Sportladen
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